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Das neue Altyn - Planung und Organisation

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DonLupi:
Also, hey Leute...

ich muss sagen das mir sehr vieles vom dem, was Arbales da macht und machte, sprach und rechnete, sehr sehr gut gefallen hat! Ein sehr großes Lob
von mir für diesen zeitintensiven Einsatz!

Auch die Steuersenkungen finde ich, obwohl ich sehr wenig Umsatz in Altyn mache (mein Laden steht nunmal in Vakaa) und davon kaum profitiere, sehr wirksam und wichtig. Jedoch hat auch Yajakono vollkommen recht, man muss direkt auf die Leute zugehen, die Händler müssen mit "Gewalt" (auch die inkaufnahme von vorübergehenden eigenen "Verlusten") die Preise senken, vorab Preisabsprachen und exclusive Lieferungen vereinbaren usw.

Ich will hier jetzt echt keinen Dicken schieben, aber nur mal als Beispiel:
Seit Anbeginn meiner Artharia-Tage verkaufe ich mein Holz für 5 Gold das Bündel, niemals teurer. Selbst wenns knapp war und mein Handelskonkurrent in Vakaa unsummen im Ankauf bezahlte und es somit schweine teuer verkaufte, ich konnte es selbst abbauen und habe große Mengen für 5 Mäuse angeboten. Was machte er? Natürlich war er "gezwungen" auch wieder mit den Preisen runter zu gehen, weil sich sonst das ganze Zeug immer wieder um Punkt 0 uhr verflüchtigte.

Oder Beispiel Brot und Heu:
Ist Euch mal aufgefallen wie human die weltweiten Brot- und Heupreise geworden sind? Ein Traum!!!
Das war der einzige Grund, warum ich überhaupt die scheiß Mühle in Altyn gebaut habe, ich konnte es nicht einsehen 30-40 Scheine für einen Leib Brot zu berappen. Ganze Tage bin ich durch die Gegend gezogen, hab die Leute halb tot gequatscht, damit sie mir ihren Weizen so günstig wie nur irgendmöglich verkaufen, um einen realistischen Verkaufspreis hinzubekommen. Anfangs hat sich das alles andere als gelohnt und es gab ne Zeit, da musste ich echt knappsen, aber ich wusste, wenn ich eine Zeit lang immer und immer wieder den günstigsten Preis anbiete, müssen die anderen Nachziehen. Ganz einfach.
Ich denke das lässt sich mit jeder Ware so handhaben... und um so mehr und umfangreicher das Angebot, um so größer die wirtschaftliche Anziehungskraft des Ortes.

Wenn eine ganze Stadtgemeinschaft da mitzieht, und wenn es nur die Hälfte ist... z.B. wir wollen den, keine Ahnung, Kupferpreis auf 18 Gold bringen. Dann werden einige Bergleute, die ohnehin dieser Tätigkeit nachgehen, nur mit dem Abbau von Kupfer beauftragt. Diese werden nur in Altyn an die Händler zum vorher bestimmten Preis verkauft, um einen Laden-Verkaufspreis, wie in diesem Fall von 18, zu ermöglichen. Nun und als finanzielle Entschädigung, weil die Jungs das Zeug irgendwo für 20 oder 22 verkaufen könnten, wird in Form von anderen Naturalien wie Brot, Heu... was auch immer geleistet. Oder könnte auch aus der Stadtkasse entschädigt werden.

Hmm... naja ist bereits spät, hoffe ich konnte mich irgendwie verständlich ausdrücken und hab mich nicht zu sehr im Text verworren?!
Wollte das nur mal in den Raum werfen und sehen was Eure kreativen Köpfe dazu meinen ;)


Arbales:
Ich danke dir für dieses eindrucksvolle und plastische Statement. Genau sowas brauchen wir hier zur Meinungsfindung. :D

Arbales:
Die letzte Meinungsumfrage bezüglich der Steuerpolitik war dann doch etwas überraschend.

die Befürworter höherer Steuern und die Befürworter niedrieger und sogar noch niedrigerer Steuern halten sich die Waage.

Die Ein-Stimmen-Mehrheit der Steuererhöher reicht mir nicht aus, um eine komplette Kehrtwendung zu rechtfertigen.

Novalph:
Was diese Umfrage aussagt ist, dass wir uns nicht zuviel mit Steuern befassen sollten, sondern mit anderen Belangen, die die Stadt betreffen. Wir haben das schon in der Ratssitzung besprochen und waren im Rat schon in diese Richtung tendiert. Jetzt sollten wir auch wirklich so agieren, und die Steuern mal als Zweitrangig ansehen. Ich bleibe bei meiner Meinung, die ich in der Ratsitzung kundgetan habe.

Jetzt müsstest du auch mal so handeln, wie es das Völk verlangt und nicht nur nach deiner eigenen Einschätzung handeln. Ich mein das nicht böse, aber es zeigt ja nun mal, dass Deine Einschätzung nicht die des Volkes wiederspiegelt.

Arbales:
In deiner Aussage klingt unterschwellig mit, wir würden nicht agieren und nicht tun, was das Volk verlangt. Das kann ich so nicht stehen lassen.
Ich gebe das Geld momentan moderat für Projekte aus, zum Beispiel für den Straßenbau, und erfülle damit den Wusch der Bürger nach Ausbau der Stadt.

Die Umfrage zeigt, dass die Hälfte aller Leute sich nicht von der Steuer betroffen fühlen, da hast du recht.

Es zeigt nicht, dass sie nicht von der Steuer betroffen sind!

Ich glaube sie profitieren indirekt von den niedrigen Warenpreisen. Die Bürger, die für eine Steuererhöhung gestimmt haben, halten sich die Waage mit denen, die die niedrigen Steuern mögen.

Fakt ist, dass genügend Geld in der Stadtkasse ist und wir gar keinen Anlass haben, die Steuern jetzt zu erhöhen.


Ich muss aber eine ganz wichtige Ansage zu deinem letzten Diskussionspunkt machen, Novalph.

Ich halte es für verkehrt, wenn ein Bürgermeister sofort alles macht, was eine Meinungsumfrage eines Bruchteils der Bevölkerung verlangt. Des Weiteren halte ich es für verkehrt, wenn ein gewählter Repräsentant seine Entscheidungen auf das Volk abwälzt und hinterher sagt: "Ihr wolltet es ja so, ich hab das nicht entschieden"


Ein Bürgermeister muss nach bestem Wissen und Gewissen tun, was er für richtig hält und darf seine Entscheidungen nicht von dem Gedanken prägen lassen, was er tun muss, um möglichst wieder gewählt zu werden.

Ich bin nicht auf Stimmenfang aus und hänge mein Mäntelchen nach dem Winde, sondern werde meinem Gewissen folgend, wenn es sein muss, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen haben.


Natürlich nehme ich Ratschläge an und kann mich überzeugen lassen.

Im Moment wird es mit mir jedoch keine Steuererhöhung geben, da wie gesagt gar nicht die Notwendigkeit besteht und wir ausreichend Geld für den Straßenbau und andere Projekte zur Verfügung haben.

Ich stehe für eine weitere Amtszeit zur Verfügung und es ist nun an der Bürgerschaft zu entscheiden, ob sie mich wählt.
Ich werde im Falle meiner Wiederwahl mit dem gleichen Elan und nach den gleichen Prinzipien handeln und niemand, der mich wählt, muss befürchten, dass ich plötzlich aufgrund einer Meinungsumfrage, an der sich 10% aller Bürger beteiligen, meine Entscheidungen nach völlig anderen Gesichtspunkten treffe.

Ich werde selbstverständlich weiterhin Meinungsumfragen starten und sie in meine Entscheidungen einfließen lassen. Der Ausbau der Stadt steht dabei ganz oben auf der Liste.



 

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