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Verfassung und Gesetze
Erasmus:
Es muss nicht zwingend einen Kläger geben, weil ihr kein Klageregel eingeführt habt. Momentan kann die Stadt von sich aus Straftaten verfolgen, d.h. sie kann jemanden belangen, auch wenn das Opfer nichts dagegen hatte, Ziel der tat zu sein.
Ereks sterbliche Überreste:
Die Einwände von Kithar und Erasmus sind durchaus berechtigt, in der nächsten Gesetzesvorlage wird solch eine Klausel mit einfließen.
Die "Kriegsklausel" ist da schon ein etwas komplexeres Thema, auf das ich daher jetzt auch noch keine Antwort gebe. Kommt in jedem Fall bei der nächsten Regierungssitzung aufs Tapet.
Arbales:
Hallo erstmal
Ich würde gern einen Vorschlag für die Stadtverwaltung einbringen, der der momentanen Gesetzeslage widerspricht und der Weg wäre natürlich der, sich erstmal über eine Änderung des entsprechenden Gesetzes zu unterhalten. Sicher gibt es da Befürworter und Gegner, aber ich hoffe wir können eine sachliche Diskussion darüber in Gang bekommen.
Es geht mir insgesamt darum, die Stadt weiter voranzubringen, indem der Stadtrat einen größeren Einfluss bei der Planung und Verteilung der in der Stadt ansässigen Berufe bekommt.
Wir erinnern uns, was DonLupi mit den vielen Mühlen passiert ist, nur um ein Beispiel zu nennen.
Insgesamt blicke ich aber auch in die Zukunft und möchte Altyn vor Preisdumping und die Produzenten Altyns gegen wirtschaftliche Übernahmen durch Einwohner anderer Städte schützen.
Das mit Caesars Laden war zwar nur ein versehen, aber überlegen wir uns mal, was passiert, wenn eine Organisation so etwas bewusst als Angriff durchführt. Denn ein Angriff muss nicht immer offen und mit Waffen geführt werden.
Ich würde mich als Bürger der Stadt Altyn wohler fühlen, wenn die Stadtverwaltung die Organisation der Berufe etwas strenger handhabt.
Als größtes Gegenargument wird immer genannt, dass eine strengere Kontrolle nicht durchsetzbar oder Subventionen zu teuer sind. Nun gut. Da stimme ich überein.
Doch warum gleich ins Gegenteil ausschlagen und die Freiheit der Berufswahl felsenfest im Grundgesetz betonieren???????
Ein kleines Bisschen Kontrolle dient vor allem Schutz für Bürger, besonders wenn man die Kontrolle genau definiert und ihr nicht unbeschränkte Macht einräumt. Momentan widerspricht aber schon der Versuch der Stadtverwaltung Einfluss auf die Berufswahöl zu nehmen dem Grundgesetz.
Dies würde ich gern ändern, denn ich glaube, dass dass man sich damit ein Kuckucksei gelegt hat.
Jeder Bürger hat das Bedürfnis nach Gewinn und ich für meinen Teil wäre auch bereit eine andere Berufs-Kombi zu wählen, wenn mir die Stadt gesagt hätte: "Lieber Arbales, mach bitte dieses und jenes, das ist für die gesamte Bürgerschaft von größerem Vorteil und auch du wirst davon profitieren."
Wettbewerb ist was feines. Allerdings kann man schlecht auf eine veränderte Marktlage reagieren, wenn der Abriss eines fehlgeplanten Anbaus einen richtig in Unkosten stürzt. Da ist eine zentrale Planung, die die Übersicht behält, Gold wert. Durch eine zentrale Planung und gesetzliche Begrenzung der Berufe ausgerichtet an der Nachfrage, kann man vermeiden, dass Berufsgruppen "überfischt" werden.
Eine Stadt muss wenigstens die rechtliche Möglichkeit haben zu sagen: "stopp, das Ansiedeln weiterer Müller ist untersagt, denn wir haben schon zu viele und die verdienen nichts mehr, weil wir in broten schwimmen."
nur als Beispiel.
Eine Stadt ist eine natürliche Festung, deren Bewohner zusammenhalten müssen.
Angriffe erfolgen nicht immer nur mit Waffengewalt. Preisdumping kann ebenso verheerend sein, wenn es organisiert durchgeführt wird.
Und wer Sorge hat, dass das zu einer zu starken Kontrolle führt, kann ja Regeln im Gesetz verankern, die die Kontrolle einschränken.
Ich hoffe leute zu finden, die das genauso sehen und würde gern jemanden in den Stadtrat wählen, der das umsetzen kann.
Yajakono:
Regen wir die sachliche Diskussion doch etwas an...
sicherlich macht es Sinn wenn die Stadt die Anbauten beschränkt oder reguliert, aber zuviel Kontrolle darf nicht sein.
So weit so gut.
--- Zitat von: Arbales ---Jeder Bürger hat das Bedürfnis nach Gewinn und ich für meinen Teil wäre auch bereit eine andere Berufs-Kombi zu wählen, wenn mir die Stadt gesagt hätte: "Lieber Arbales, mach bitte dieses und jenes, das ist für die gesamte Bürgerschaft von größerem Vorteil und auch du wirst davon profitieren."
--- Ende Zitat ---
Wer unseren Altyner Thread "Nennt eure Berufung!" liest bekommt genau dies gesagt. Berufe die mit "gesucht!" oder "frei" markiert sind, sind Berufe bei denen man bessere Aussichten auf Gewinn hat, wohingegen "gesperrte" Berufe einen Schnitt ins eigene Fleisch darstellen, also bereits vorhanden.
--- Zitat von: Arbales ---Eine Stadt muss wenigstens die rechtliche Möglichkeit haben zu sagen: "stopp, das Ansiedeln weiterer Müller ist untersagt, denn wir haben schon zu viele und die verdienen nichts mehr, weil wir in broten schwimmen."
--- Ende Zitat ---
Das ist nicht nötig, denn ein Müller braucht Weizen um seine Brote zu backen, die bekommt er von Altyner-Plantagen oder "Fremd"-Plantagen bzw Händlern.
Ich bin einer dieser Plantagen Besitzern und all mein Weizen geht an unseren DonLupi, da er sich als erster gemeldet hat und das ganze auch offiziell über unser Forum läuft, er bekommt den Weizen von mir immer zu den besten Preisen.
Was machen nun also die anderen beiden Müller?
Sie sind gezwungen den Weizen von anderen Plantagen oder gar Händler zu kaufen, was sie mehr kostet als Don an mich zahlen muss, was sich wiederum in den Brot Preisen widerspiegelt.
Dadurch dass Don sein Brot günstiger anbieten kann (bzw die anderen teurer anbieten müssen) gewinnt er den Konkurrenzkampf und die anderen Mühlen machen früher oder später dicht.
Das klingt jetzt vielleicht etwas hart, aber damit will ich nur eines sagen:
Solange die wahren Altyner zusammen halten, sind wir vor solchen "Ungeschicken" gefeit, denn solange Lieferanten an die "richtigen" Leute verkaufen, können diese jegliche Konkurrenzkämpfe überstehen (wenn dies von Nöten ist, zB Caesar ist bei uns sehr wohl willkommen, obwohl er aus einer anderen Stadt kommt).
Solange wir Altyner Bürger, die die Stadt ehren, die Gesetze wahren und die Gemeinschaft im Feuer härten, zusammen halten, können wir uns gegen alle schädlichen oder feindlichen Einflüsse behaupten.
Bevor die Diskussion hier aber fortgeführt wird, frage ich ob dies der richtige Ort ist, und nicht eher ins Bürgerforum gehört.
MfG
Yaja
Arbales:
Ja du hast mit deinen Argumenten schon vollkommen recht.
ich verstehe nur nicht, warum die Stadtverwaltung aktiv mit dem Grundgesetz gleich ins Gegenteil schlägt und mit anderen Worten sagt: Seht her ihr Leute, wir können rein gar nichts tun, wenn ihr die falschen Berufe wählt, das haben wir uns durch unser Grundgesetz verbaut.
Natürlich finde ich es toll, wenn es klappt und die Bürger sich selbst organisieren und von allein die richtigen Berufe wählen. Aber jeder ist sich selbst am Ende noch der größte Schweinehund und versucht seinen Profit auf Kosten der Gemeinschjaft zu machen.
Ich sag nicht, dass das so ist. Nein ich glaube sogar, dass die Bürger Altyns eine solidarische Gemeinschaft bilden und dass sie alle gemeinsam am Aufbau interessiert sind.
Ich sage auch nicht, dass wir gleich mit strengsten mitteln irgendwelche Berufe verbieten sollen.
Mein Anliegen ist nur, dass im Grundgesetz eingefügt wird, dass die Stadtverwaltung die Hoheit über die angesiedelten Berufe bekommt und sich das Recht (im Notfall) vorbehält, die Neuansiedlung eines bestimmten Berufes gesetzlich zu untersagen.
Besser wäre es natürlich, wenn es der Stadtverwaltung möglich wäre die Berufe unterschiedlich zu besteuern, um eine Regulierung zu bekommen. Ich weiß aber nicht, ob das geht.
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