Artharia
Artharia.de => Vorschläge => Thema gestartet von: FelixAquila am September 28, 2013, 07:46:48 Nachmittag
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Moin allerseits,
im Mittelalter war das Zurücklegen von Wegen ja oftmals beschwerlich. Selbst nahegelegene Orte konnten effektiv sehr weit weg sein, wenn die notwendigen Straßenverbindungen nicht existierten; wer durch Wildnis wandern musste, kam nur schwer voran.
Um diesem Problem abzuhelfen, wurden mit großem Aufwand gepflasterte Reichsstraßen gebaut, auf denen Reisende, Händler und Soldaten zügig zu ihrem Ziel kommen konnten. Diese Straßen verbanden die wichtigsten Städte und Regionen miteinander und erleichterten das Reisen enorm.
Meine Idee wäre nun, dieses Konzept auch auf Artharia anzuwenden. Dies würde zu einer deutlichen Umstrukturierung des Reisesystems führen, und weitere Vorschläge zur Verbesserung sind gerne gesehen. Alle Zahlen sind nur als grobe Orientierung gedacht und müssten natürlich noch justiert werden.
Was bringen Reichsstraßen?
Reichsstraßen verkürzen beträchtlich die Reisezeit zwischen zwei ausgewählten Zielen (und nur zwischen diesen). Es gibt drei Ausbaustufen der Straßen: Feldwege, Pflasterstraßen und Hauptstraßen.
Feldwege: Ermöglichen die Reise zu Pferd. Ohne einen Feldweg kann das Pferd nur am Zügel geführt werden und bringt daher keine Beschleunigung der Reisegeschwindigkeit.
Pflasterstraßen: Verkürzen die Reisezeit um 25%.
Hauptstraßen: Verkürzen die Reisezeit um 50%.
Die Konsequenz daraus ist, dass es lohnenswert sein kann, entlang dieser Straßen zu reisen, selbst wenn man damit formal einen Umweg in Kauf nimmt. Gut gepflegte Straßen fördern den Handel einer Stadt, ziehen aber natürlich auch Diebe an, denn auf den breiten Straßen finden sich besonders viele Händler und arglose Reisende...
Wer baut Reichsstraßen?
Wie beim Stadtausbau: Prinzipiell jeder. Ausbauen lässt sich eine Reichsstraße immer an beiden Enden (auch z.B. bei Ressourcen). Wie alle anderen Gebäude auch müssen Reichsstraßen instandgehalten werden, oder sie zerfallen wieder. Profitieren tun allerdings alle, die die Straße benutzen, auch stadtfremde Leute.
Zu Kreaturen kann natürlich keine Straße gebaut werden.
Was passiert mit den Straßen, die bislang als Stadtgebäude errichtet wurden?
Nichts. Sie behalten weiterhin ihre Funktion.
Kann auf Straßen auch interagieren?
Das wäre denkbar, wobei hier die Balance im Auge behalten werden muss. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass sich Diebe auf der Straße auf die Lauer legen und eine umso bessere Diebstahl-Chance haben, je besser die Straße ausgebaut ist. Wer dieser Gefahr aus dem Weg gehen will, muss auf Waldwege ausweichen (Option: Straße nicht benutzen - wer durchs Dickicht schleicht, ist für Diebe nicht auffindbar). Alternativ kann man versuchen, Diebe entlang der Straße aufzuspüren und zu vertreiben/verhaften/umzuhauen. Insbesondere die Städte, die solche breiten Straßen finanzieren, müssen dann auch darauf achten, dem Gesindel nicht zu sehr freie Hand zu lassen.
Es wären noch weitere Optionen denkbar, z.B. die Straße in Kriegszeiten zu blockieren (aber nicht zu zerstören, das wäre bei der Mühe, sie aufzubauen, ein zu hartes Mittel). Aber ich will nicht zu weit ausschweifen. Taktisch sollte auf jeden Fall eine Menge drin sein mit diesem Mittel.
Warum soll man dieses Feature einführen? Welche Vorteile hätte es?
Zum einen würde der Verfall der Reisezeit etwas kompensiert werden, wodurch die Nähe zu Ressourcen wieder wertvoller wird (hochstufige Charaktere mit Trakehnern sind derzeit in unter einer Stunde quer über die komplette Karte gerannt). Gleichzeitig ermöglichen die Reichsstraßen sogar schnellere Wege für die wichtigsten Routen einer Stadt. Die Kosten sollten allerdings so gewählt sein, dass selbst eine große Stadt wie Asgard oder Arthorus nicht acht oder zehn Reichsstraßen der höchsten Stufe unterhalten kann, sondern maximal zwei oder drei. Z.B. könnten die Kosten für Straßen exponentiell mit der Zahl der bereits unterhaltenen Straßen steigen (wie derzeit bereits die Gründungskosten für neue Siedlungen). Kleinere Siedlungen können eine wichtige Rolle spielen, wenn sie ihre Kraft darauf verwenden, eine solide Anbindung zu den nahegelegenen Ressourcen und Absatzmärkten aufzubauen.
Und welche Nachteile gibt es?
Eines fällt mir direkt ins Auge: Der AP-Verbrauch beim Reisen könnte deutlich steigen, wenn man jedesmal zweimal die Straße wechseln muss. Eine Abhilfe dafür könnte darin bestehen, dass z.B. Reisen unterhalb einer Dauer von 15 Minuten nur noch einen halben AP kosten (keine AP ist wegen Abuse-Möglichkeiten schlecht).
Ich bin sicher, ihr werdet noch so manches mehr an Nachteilen finden. Feuer frei! :D
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Ich habe ehrlich gesagt noch nicht verstanden wie man die Dinger überhaupt bauen kann.
Ausbauen lässt sich eine Reichsstraße immer an beiden Enden
Heißt wenn wir jetzt einen Feldweg von Zintas nach Asgard einrichten wollen, müssen wir entweder in Zintas oder Asgard sagen: Straße bauen nach xy.
Wenn wir jetzt aber von Zintas nach Lehm(320/250) bauen wollen müssten wir diese Koordinaten eingeben? Wie sieht das dann beim Lehm selbst aus? Kann man dann da auch die Straße ausbauen?
Ich lese bei dir heraus, dass man bereits jetzt zu schnell reisen kann. In wiefern sollen da die Straßen Abhilfe schaffen wenn sie die Reisezeit nochmal erhöhen?
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Bezüglich des Bauens stelle ich mir das wie folgt vor: Es gibt einen zusätzlichen Reiter im Stadt-/Sammelplatz-/Ressourcen-Menü, neben dem Stadtausbau- bzw. dem Ressourcen-Reiter. Dort kann man dann auswählen, wo der neuen Zielort der Straße sein soll (wird durch Klick auf die Karte erledigt, genau wie beim normalen Reisen), oder welche Straße man ausbauen will (wie im Stadtausbau-Menü). Das geht natürlich auch beim Lehm, um bei Deinem Beispiel zu bleiben.
Man kann derzeit zu schnell über die komplette Karte reisen. Die Idee ist, die Reisen zu kanalisieren und so zum einen mehr Interaktionsfläche zu schaffen, zum anderen die taktischen Elemente zu stärken. Die Kosten für die Straßen sollten so gehalten sein, dass eine Reisezeitabsenkung nur für relativ wenige Routen möglich ist. Die Straße muss ja bereits besser sein als ein Feldweg, um eine Reisezeitverkürzung zu liefern.
Ferner sollten die Ausbaukosten natürlich von der Distanz abhängen; es macht keinen Sinn, dass eine Straße von Altyn nach Asgard genauso teuer ist wie eine Straße von Arthorus nach Asgard. Kurze Reisen wie z.B. von Zintas zum Lehm würden wahrscheinlich verkürzt, da es sich lohnt, diese Strecken auszubauen (die Kosten halten sich ja auch in Grenzen). Es sind gerade die längeren Strecken, die dann auch wirklich wieder zu echten Distanzen werden. Denn eine Hauptstraße von Asgard nach Arthorus würde eine enorme Menge an Rohstoffen verschlingen, sowohl im Bau als auch in der Erhaltung. Unwahrscheinlich, dass es für diese Distanz überhaupt einen Feldweg geben würde.
Zudem können Städte wieder stärker davon profitieren, in der Nähe von Ressourcen positioniert zu sein. Beispiel Altyn: Wenn die Bergarbeitersiedlung ihre Straßenanbindung in die Berge ausbaut, dann ist das für sie recht gut bezahlbar. Für alle anderen Städte wird das aber bereits ein ziemlich kostspieliges Unterfangen. Also werden viele Bergarbeiter im Westen erst nach Altyn und dann in die Berge reisen. Davon profitieren aber die Händler und Berufe in Altyn, denn wenn die Leute schon mal vor Ort sind, dann kaufen sie erfahrungsgemäß auch eher dort ein, als wenn sie extra einen Umweg machen würden. Auf diese Weise werden die lokalen Eigenschaften der Städte wieder aufgewertet.
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Die Frage des Sinns ist aber noch unbeantwortet, wenn ich jetzt in gut 1h die ganze karte durchqueren kann, warum sollte ich dann einer Straße folgen? Ich kann ja jetzt bereits schnell mein ziel erreichen.
Ich denke der Vorschlag ist nu dann sinnvoll, wenn die Reisesache anders gehandhabt wird, z.b. das Pferde nur von Stadtseiten benutzt werden können, also nicht privat, oder die Reisezeiten generell erhöht werden.
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Reisezeiterhöhung fände ich persönlich besser, - dann würde es sich mehr lohnen ein Strassennetz zu bauen und es würde auch ein grösseres Preisgefälle in den Rohstoffnahen und den entfernten Städten enstehen.
Was ich allerdings unlogisch finde ist die Tatsache dass nur bestimmte Spieler eine Strasse benutzen können.
Strassen kann doch eigentlich jeder drauf laufen und benutzen (ausser Gesetzlose natürlich)
Also müsste sich die Reisezeit zu einer Stadt, die über gut ausgebaute Strassen verfügt, stark verringern auch wenn man nicht in ihr wohnt, Aber ist auch nicht unbedinngt so wichtig.
Reisedauerverlängerung fände ich besser - und ein höherer AP-Verbrauch. Denn so ist Artharia ziemlich klein.
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Die Frage des Sinns ist aber noch unbeantwortet, wenn ich jetzt in gut 1h die ganze karte durchqueren kann, warum sollte ich dann einer Straße folgen? Ich kann ja jetzt bereits schnell mein ziel erreichen.
Ich denke der Vorschlag ist nu dann sinnvoll, wenn die Reisesache anders gehandhabt wird, z.b. das Pferde nur von Stadtseiten benutzt werden können, also nicht privat, oder die Reisezeiten generell erhöht werden.
Ohne Feldweg ist, wie oben beschrieben, die Nutzung eines Pferdes nicht möglich. Man würde dann ohne Straße 3h brauchen, wenn man mit Straße 1h mit Trakehner braucht.
Was ich allerdings unlogisch finde ist die Tatsache dass nur bestimmte Spieler eine Strasse benutzen können.
Strassen kann doch eigentlich jeder drauf laufen und benutzen (ausser Gesetzlose natürlich)
Wie ich oben beschrieben habe, darf jeder eine Straße benutzen, selbst Gesetzlose. Kann aber sein, dass man dort überfallen wird. Die Benutzung ist jedenfalls allen erlaubt, wobei über Blockaden in Kriegszeiten nachgedacht werden könnte.
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Frage seit wann gibt es Reichsstraßen und ich wär dafür das die Autobahnen heißen
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Frage seit wann gibt es Reichsstraßen und ich wär dafür das die Autobahnen heißen
Seit dem Mittelalter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reichsstra%C3%9Fe_%28Mittelalter%29
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was ich meinte war - die Reisedauer erhöhen - und dadurch den Wert von Strassen (als Stadtgfebäude) - erhÖhen.
Damit meine ich aber nicht die Reichssttrassen sondern die bisherigen Strassen, wenn die bisherige Reisedeauer verlängert wird (und der AP-Verbauch) dann lohnt sich der Bau von Strassennetzen viel mehr wie früher.
Ich wäre aber dafür dass ein Jeder von dieser schnelleren Reisegeschwindigkewit profitieren kann weil sie sonst auf ganzer Länge überwacht werden mÜsste um zu gewährleisten dass nur die Bürger der Stadt si ebenutzen.
ALternativ könnten die Bürger die Strassen nhmen und einen Betrag an Geld bezahlen (Mautgebühr) oder sich durchs Dickicht schlagen und mehr AP verbrauchen.
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was ich meinte war - die Reisedauer erhöhen - und dadurch den Wert von Strassen (als Stadtgfebäude) - erhÖhen.
Damit meine ich aber nicht die Reichssttrassen sondern die bisherigen Strassen, wenn die bisherige Reisedeauer verlängert wird (und der AP-Verbauch) dann lohnt sich der Bau von Strassennetzen viel mehr wie früher.
Da die Pferde für alle Strecken, die keine direkten Straße besitzen (und das wird die Mehrzahl sein), ausfallen, erhöht sich die Reisezeit bereits massiv. Natürlich kann man darüber nachdenken, die Reisezeit zusätzlich nochmals zu erhöhen. Das ist aber unabhängig von diesem Vorschlag.
Ich wäre aber dafür dass ein Jeder von dieser schnelleren Reisegeschwindigkewit profitieren kann weil sie sonst auf ganzer Länge überwacht werden mÜsste um zu gewährleisten dass nur die Bürger der Stadt si ebenutzen.
Das sage ich doch die ganze Zeit? Ich habe nie etwas anderes behauptet. Jeder kann die Straßen benutzen und vom Bonus profitieren.
ALternativ könnten die Bürger die Strassen nhmen und einen Betrag an Geld bezahlen (Mautgebühr) oder sich durchs Dickicht schlagen und mehr AP verbrauchen.
Durchs Dickicht schlagen habe ich auch vorgeschlagen, wobei die Strafe der weit längeren Reisezeit (mit Trakehner wäre der Unterschied zwischen Hauptstraße und Dickicht ein fetter Faktor 6) meiner Meinung nach völlig ausreicht und nicht noch mit extra AP-Strafen belegt werden muss. Über Mautgebühren (lies: Raubrittertum) kann man nachdenken, aber ich will nicht zu sehr in Details gehen, solange das grobe Konzept noch nicht steht.
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dann sind wir einer Meinung.
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Die Idee bzw. Varianten davon gab es ja schon häufiger Mal. Grundsätzlich finde ich eine Anpassung des Straßensystem schon nett, weil aktuell ist es schon ein wenig seltsam, dass mit einem Stadtgebäude die Reisen in beliebige Richtungen des Landes beschleunigt werden.
Was mir aber bei Deiner Variante ad hoc auffällt: Wir haben aktuell (sofern ich mich nicht verzählt habe) 36 Orte auf der Karte, von denen aus Du Straßen bauen willst. Bei den daraus resultierenden 35 möglichen Zielen pro Ort kämen wir aktuell auf 1260 mögliche Straßenkombinationen.
Wenn das Spiel nur noch ein wenig größer wird, explodiert uns die Verwaltung der Straßen damit komplett.
Ich befürchte, da hinkt der Nutzen dem Aufwand etwas hinterher.
Was ich aber z.B. fesch fände, wäre die Aufnahme von geologischen Begebenheiten in die Reisezeit. z.B. dauert eine Fluß-Überquerung 20 Minuten, jede Wegeinheit Berg muss zu Fuß zurückgelegt werden, Waldgebiete bremsen um 30% , etc
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Die Idee ist immer wieder reizvoll, wird aber wohl weiterhin (wie bernhardms schon andeutet) an einer machbaren Umsetzung scheitern. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. ;)
Ich stimme Schattenmeister zu, dass als Grundvoraussetzung die Reisezeit nach oben angepasst werden müsste. Hinzu käme ein natürlicher Verfall (ähnlich dem bei Hütten). Wer ist dann für die Sanierung zuständig? Aus welchen Mitteln soll diese durchgeführt werden? Was ist mit diesen miesen Wegelagerern?
Zur Sanierung würde mir spontan eine Straßennutzungsgebühr (Maut) einfallen, welche die Erbauerstadt festlegt und kassiert. Damit wäre auch diese für die Sanierung zuständig. - So weit, so gut.
Da sich der Einfluss der Stadtwache auf die Stadtgrenzen beschränkt, ziehen solche Feldwege und Straßen aber auch das Diebesvolk an (auch das sollte dazu in die Spielmechanik eingebunden werden, was aber den Gesamtaufwand auf ein Projekt mittlerer Größe ausweitet). Wie sollen Eskorten umgesetzt werden? Wie wäre das Verhältnis von Diebesskill und Wächterskill zu kalkulieren?
Eine Frage kommt noch hinzu: WER darf Wege anlegen und Straßen bauen? Darf das jede Stadt (wahlweise durch Rat und/oder BM beschlossen), oder sollen das auch schon Ansiedlungen ohne Stadtrecht können?
Auch bernhards Ideen der Berücksichtigung der Topographie gefallen mir. Was aber noch zu klären wäre sind die Positionierung auf der Karte (strikt nach Koordinaten?), da Ressourcenfelder keine Namen haben und (bzgl. topographische Einbeziehung) ob man größere Hindernisse beim Bau umgehen kann (um den Berg rum geht's dann manchmal schneller als drüber, aber über das gesamte Gebirge geht's schneller als außen herum).
Einen sehr großen Vorteil sehe ich aber noch dabei: Vielfach wurde der Überschuss bzw. die Überproduktion (und damit der Preisverfall) einzelner Ressourcen bemängelt. Dies kann durch das Straßenbaukonzept besten ausgeglichen werden. (Da dürfte dann wohl Holz bald hoch im Kurs stehen. :) ) Tendenziell sollte also das Anlegen eines befestigten Weges einen recht hohen Materialaufwand haben, um nicht am Ende überall auf der Karte 6-spurige Autobahnen (um mal mags Einwand auch zu berücksichtigen :D) zu lächerlichen Nutzungspreise zu haben.
Was ich aber z.B. fesch fände, wäre die Aufnahme von geologischen Begebenheiten in die Reisezeit. z.B. dauert eine Fluß-Überquerung 20 Minuten, jede Wegeinheit Berg muss zu Fuß zurückgelegt werden, Waldgebiete bremsen um 30% , etc
Zum Straßenbau sollte NATÜRLICH auch ein Brückenbau gehören! :D Allerdings wirft das dann wohl wieder das Thema der Überladung auf...
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Was mir aber bei Deiner Variante ad hoc auffällt: Wir haben aktuell (sofern ich mich nicht verzählt habe) 36 Orte auf der Karte, von denen aus Du Straßen bauen willst. Bei den daraus resultierenden 35 möglichen Zielen pro Ort kämen wir aktuell auf 1260 mögliche Straßenkombinationen.
Wenn das Spiel nur noch ein wenig größer wird, explodiert uns die Verwaltung der Straßen damit komplett.
Nur wenn man davon ausgeht, dass diese Verbindungen auch ausgebaut werden. Die allermeisten dieser Kombinationen werden niemals verbunden werden (wer baut schon eine Route von den Pferden zu den Fischen oder der Stadt am See?). Die Kosten müssen so gehalten werden, dass die meisten Städte nur wenige Straßen ausbauen können - dann wird das vornehmlich zwischen Städten und nahegelegenen Rohstofffeldern geschehen. Ich gehe von etwa 5-6 Straßen pro Stadt, also vielleicht 50-60 Verbindungen aus.
Ich befürchte, da hinkt der Nutzen dem Aufwand etwas hinterher.
Was ich aber z.B. fesch fände, wäre die Aufnahme von geologischen Begebenheiten in die Reisezeit. z.B. dauert eine Fluß-Überquerung 20 Minuten, jede Wegeinheit Berg muss zu Fuß zurückgelegt werden, Waldgebiete bremsen um 30% , etc
Das ist aber weit aufwändiger als mein Vorschlag. Denn dann muss jede Verbindung die Karte Stück für Stück ablaufen und auf die Begebenheiten testen. Und das ggf. wirklich für alle 1260 Kombinationen, denn dass jemand mal tatsächlich von den Pferden zur Stadt am See reist, ist ja nicht so extrem unwahrscheinlich.
Trotzdem finde ich die Idee nicht schlecht. Das knüpft an eine weitere Idee an, die mir in den Sinn kam: Eine modulare Karte. Die Karte wird dann eingeteilt in 200x200 Felder mit verschiedenen Eigenschaften (Wiese, Wald, Berg etc.), die auch z.B. Konsequenzen auf die Fortbewegung, die Kosten der Straßen usw. haben. In ganz groben Grundsätzen haben wir das ja jetzt schon, wo die Ressourcen und Städte/Kolonien mit einzelnen Pixeln verknüpft und entsprechend anwählbar sind.
Das würde auch das Konzept der Straßen vereinfachen. Statt 1260 mögliche Anbindungen zu haben, bekommt einfach jedes Feld die Eigenschaft "keine Straße", "Feldweg" usw. Aber das ist natürlich nicht leicht umzusetzen.
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Die Idee ist Grundsätzlich gut. Vorallem das mit dem Wegelagern, aber wird wohl den Rahmen des Programmierens sprengen.
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Diese "Reichsstrassen" könnten eine einmalige Sache sein.
Jede Stadt darf EINE Strasse zu einem beliebigen Punkt erbauen. Zum Beispiel von Arthorus nach Asgard. Asgard baut nach Stadt am see und Stadt am see baut zu den Pferden usw.
Wenn das Ziel geändert werden soll dann muss die Strasse abgerissen werden und das Projekt wird erneut gestartet. Sarnierungskosten wie bei normalen Stadtgebäuden.
So eine Reichsstrasse wäre gut für Städte zwischen denen ein reger Handel herrscht oder die in einem Verteidigungsbündniss stehen.
Ich finde diese Idee beser als wenn man beliebig viele Strassen baut.
Bei der Reichstrasse handelt es sich aber um einen "Anbau" an das normale Strassennetz.
Sollte auch erst möglich sein zu bauen wenn das normale Strassennetz eine mindesthöhe von 5 errreicht hat.
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Das würde das Konzept aber arg entwerten. Ich würde mal darauf tippen, dass eine Straße von Asgard nach Arthorus niemals als Reichsstraße entstehen würde. :D
Außerdem würden dann fast sicher nur Rohstoffe angebunden. Lohnt sich ja deutlich mehr, als Städte anzubinden. Und es wäre unlogisch: Warum nur eine einzige Straße? Die Kosten sollten durch den Verfall geregelt werden, nicht durch eine willkürliche Beschränkung. Man muss die Ressourcen halt so anpassen, dass nicht plötzlich über tausend Straßen entstehen können. Dann werden schon nur die wichtigsten Routen ausgebaut.
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das finde ich nicht denn die Rohstoffe werden nämlich immer billiger !
Einige besonders mächtige Städte würden besonders viele Strassen bauen und das Ganze würde zu unübersichtlich werden und den Rahmen ses Spiels sprengen.
Der Wert dieser Strasse soll dadurch unterstrichen werden dass man sich das Ziel genau aussuchen muss !
Strassen zwischen Arthorus und Asgard habe ich nur als Beispiel genannt. Es geht um die Vernetzung von entfernten Zielen.
So wäre es sehr wohl möglcih das Asgard einen Reichsstrassenanbau nach Arthorus baut um schneller anzugreifen , wenn es mal zu einem Krieg kommt.
Genauso konnte der Sammelplatz im Nordosten, wenn er mal zu r Stadt wird, eine Reichstrasse zur Stadt am See bauen.
Allerdings funktioniert die Anbindung in beide Richtungen, jeder profitiert von ihr wenn er sich zwischen beiden Punkten bewegt.
Allerdings sollte es vom normalen Strassennetz abhängig gemacht werden, als Anbau wie ich bereits ausgeführt hab.
Jedenfalls wäre sowas schneller umsetzbar von der Entwicklerseite. Um das ganze weiter zu vereinfachen sollten wirklich die bereits bestehenden Optionen genutzt werden (Reisezeitverlängerung, grössere Entfernung=höherer AP-Verbrauch).
Sobald einer von einem Punkt zum anderen reisen möchte öffnet sich ein Pop-Up fenster wo er gefragt wird ob er die Reichsstrasse benutzen will.
Die Nutzung der Reichsstrasse ist an eine Mautgebühr gekoppelt die automatisch bei Bestätigung abghoben wird.
Wenn der Reisende nicht über das Geld verfügt dann erscheint eine Fehlermeldung und er muss dann normal reisen - was doppelt so lange dauert wie auf der Strasse. Die Höhe der Mautgebühr wird vom BM der Stadt reguliert der die Strasse gebaut hat (kann also auch umsonst, 0 % sein !).
Vogelfreie bezahlen bekanntlich keine Steuern und müssen daher auch keine Mautgebühren bezahlen, wenn die Stadt aber Vogelreie nicht akzeptiert dann ist die Nutzung der Reichstrasse duch den Vogelfreien gesperrt (Meldung: Du kannst die Strasse als Vogelfreier nicht nutzen!). Dasselbe gilt dann auch für geächtete Spieler oder wenn nach ihnen gefahndet wird.
OK, das ist mein Vorschlag dazu
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das finde ich nicht denn die Rohstoffe werden nämlich immer billiger !
Einige besonders mächtige Städte würden besonders viele Strassen bauen und das Ganze würde zu unübersichtlich werden und den Rahmen ses Spiels sprengen.
Wenn Du mir jetzt noch erklärst, warum die Städte zigtausende von Holz, Steinen, Wasser etc. verbauen sollen (und dann permanent nachbauen müssen), nur um überall Straßen hinzubauen, anstatt die Steuern sinnvoll auszugeben, dann kann ich das vielleicht nachvollziehen. Nur dass die Möglichkeit besteht, Straßen zu bauen, bedeutet noch nicht, dass jetzt jeder nur noch Straßen baut und alles andere vernachlässigt. Eine Straße, die nicht permanent benutzt wird, ist ihr Geld nicht wert.
Strassen zwischen Arthorus und Asgard habe ich nur als Beispiel genannt. Es geht um die Vernetzung von entfernten Zielen.
Nein, genau darum geht es nicht. Wir haben jetzt schon zu kurze Reisezeiten ab Trakehnerbenutzung. Das letzte, was man meiner Ansicht nach braucht, ist eine Funktion, die nur dazu dient, weite Strecken nochmals massiv zu verkürzen. Die Kernidee der Reichsstraßen war, dass man ohne Straße eine drastische Verlängerung der Reisezeit hat, und dass Straßen eher die Ausnahme sind, die nur die wichtigen Ziele miteinander verbinden. Wenn man dann auch nur noch eine Straße bauen kann, dann ist das Feature praktisch sinnlos geworden.
Daher würde ich sagen, dass Dein Vorschlag in eine ganz andere Richtung geht als meiner und auch kaum etwas mit meiner Idee zu tun hat. Es ist eine eigene Idee.
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es ist - teilweise - eine eigenen Idee ich habe Deine weitergesponnen.
Ich bin ja auch für eine Reisezeitverlägerung.
Zum Beispiel das Vierfache der jetzigen Reisezeit.
Mit der Reichstrase würde sich die Reisezeit dann wieder halbieren.
Wenn nun eine Stadt wie Asgard eine Strasse nach Arthorus baut und Arthorus eine Strasse nach Falkennest und Falkennest wiederum nach Altyn, und Altyn, zuguterletzt wieder nach Asgard dann sind diese Städte bereits optimal vernetzt, es muss nicht jeder eine Strasse in jede Himmelsrichtung bauen und wie bereits gesagt werden die Rohstoffe immer billiger und dadurch auch der Bau solcher Starassen.
Wenn man also in jede beliebige Richtung solche Strassen bauen kann dann wird die Reisezeitverl6angerung sinnlos gemacht.
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Wenn nun eine Stadt wie Asgard eine Strasse nach Arthorus baut und Arthorus eine Strasse nach Falkennest und Falkennest wiederum nach Altyn, und Altyn, zuguterletzt wieder nach Asgard dann sind diese Städte bereits optimal vernetzt, es muss nicht jeder eine Strasse in jede Himmelsrichtung bauen und wie bereits gesagt werden die Rohstoffe immer billiger und dadurch auch der Bau solcher Starassen.
Das denke ich nicht. Beschränkt wird das Ganze nicht durch die Kosten, sondern durch die abgebauten Rohstoffe. Nützt ja nichts, wenn es Stein für 4 Münzen gibt, aber nur noch 100 da sind und 2000 gebraucht werden.
Wenn man also in jede beliebige Richtung solche Strassen bauen kann dann wird die Reisezeitverl6angerung sinnlos gemacht.
Deswegen sollen sie ja auch teuer sein. Ich weiß nicht, wieviel Du für eine Straße kalkulierst, aber ich rechne z.B. für eine Reichsstraße mit ungefähr 10 Steinen pro Pixel, d.h. auf der Länge Asgard<->Arthorus reden wir von etwa 5000 Steinen. Ich kann Dir garantieren, dass man bei diesen Preisen keine Straßen in alle Himmelsrichtungen bauen wird. Nicht einmal dann, wenn Steine für 1M pro Stück zu haben wären.
Abgesehen davon wäre der Bau einer solchen Straße zwischen Asgard und Arthorus gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung. Denn wie Du selbst festgestellt hast, wäre der Hauptzweck einer solchen Straße, möglichst schnell möglichst viele Kämpfer in die andere Stadt zu bringen. ;)
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deshalb haben die alten Römer auch Reichstrassen in andere Länder hineingebaut um diese im Kriegsfall schneller angreifen zu können,
die Kriegsmaschinen konnten schneller auf einer gepflasterten Strasse bewegt werden.
Strassen sind auf Jeden Fall auch für den Krieg relevant.
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Man kann das ganze natürlich auch stark vereinfachen und die Stadtkasse dafür benutzen. Zum bauen und erhalten der Straße muss Kohle gelatzt werden.
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Man kann das ganze natürlich auch stark vereinfachen und die Stadtkasse dafür benutzen. Zum bauen und erhalten der Straße muss Kohle gelatzt werden.
Hatte ich auch schon überlegt. Problem: Das zieht noch mehr Geld aus dem Spiel. Und wir haben eh schon Deflation, weil die Geldmenge nicht mit der Ressourcenmenge Schritt hält. Daher würde ich lieber Ressourcen entfernen als Münzen.
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"frisches" Geld kommt nur über die Neulinge (tutorialquest) und normale Quest sowie das tägliche Voten (5Münzen) nach Artharia ?
Ich finde es sollte auch eine Möglichkeit geben Geld zu "roduzieren"-vllt aus normalem Gold, das macht dann der Werkzeugschmied.
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und attribute aufstieg (150)
münzproduktionsvorschlag ist auch alt und wurde bereits abgelehnt wenn ich mich richtig erinnere