Artharia
Archiv => Archiv => Thema gestartet von: BlingBling am Juli 02, 2012, 11:46:49 Vormittag
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So, ich habe noch einmal über das Verlies nachgedacht.
Wäre es nicht eine gute Idee, dass ein jedes Verlies eine Art Laden hat, in dem er seine erbeuteten Artefakte verkaufen kann? Zur Zeit müsste man sie so direkt von Spieler zu Spieler verkaufen und anbieten. Im normalen Laden ist es nicht möglich diese zu verkaufen.
Es ist somit eine große Gefahr sich überhaupt Artefakte zu erkämpfen, da man es veröffentlichen muss, dass man eines besitzt.
Zudem verdient der Verliesmeister kein Geld im Moment. Höchstens aus der Stadtkasse könnte er Geld bekommen, wenn er gesuchte Leute tötet. Dies ist dem BM jedoch überlassen. Ebenso hat er nur den Vorteil, gesuchte Leute ins Verlies zu stecken und für Kosten diesen zu bestrafen. Der andere Vorteil ist zu wissen, an welcher Poisition ein Artefakt ist, jedoch nicht einmal welcher Spieler.
Daher würde ich diesen Laden als hilfreich ansehen. Der Verliesmeister kann an Geld kommen und er ist nicht dauernd in Gefahr während des Artefakte-Verkaufs.
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Klingt nach einer guten Idee, dass sich die Kerkermeister und Folterknechte durch Artefaktverkauf vor Ort etwas dazu verdienen.
Was die anderen aufgezählten Punkte angeht... sicher, man könnte die Einkerkerung und Folter auf alle Vogelfreien ausweiten, nicht nur auf jene, die zur Fahndung ausgesetzt sind. Allerdings finde ich nicht, dass man etwas an der Ortungsgenauigkeit der Artefakte ändern sollte. Es ist schon gefährlich genug, wenn der Artefaktjäger die Koordinaten kennt. Kennt er auch noch den genauen Namen, wird es für den Besitzer etwas unfair.
Zumal Artefakte sehr besondere Gegenstände sind und ihre Erlangung, Eroberung (und eben auch die Suche danach) kein leichtes sein sollte.
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Naja finde ich jetzt nicht so prall. Was hindert denn den Kerkermeister, dann den regulären Käufer erneut zu überfallen?
Damit degradiert man meines Erachtens die Artefakte zu stark
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Was hindert denn den Kerkermeister, dann den regulären Käufer erneut zu überfallen?
So gesehen dürfte er die Artefakte auch nicht zum Tausch anbieten (eine Möglichkeit, die zur Zeit ja besteht), beziehungsweise: dürfte keiner mit ihm tauschen wollen. Aber die Option, dass man sie verkaufen kann, ist laut Wiki sogar so vorgesehen.
Verlieswächter können jederzeit sehen, wo sich Artefakte befinden (nicht bei wem!) und greifen die Besitzer gezielt an um die Artefakte zu erbeuten und verkaufen zu können.
Da steht nichts davon, dass sie bis zum Sankt Nimmerleinstag auf ihrer vielleicht hart erkämpften Beute sitzen bleiben sollen ^^
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An sich finde ich Blings Idee gut, jedoch muss ich Erasmus zustimmen :-S
Es sollte einfach alles so bleiben wie es ist !
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Nichts könnte ihn daran hindern.
Jedoch würde er durch einen solchen Laden nicht wissen wer das Artefakt gekauft hat. So muss man zum handeln sogar direkt auf seiner Position sein und mit ihm handeln. Daher weiß er genaustens wer das Artefakt hat.
Ich wollte weder die Genauigkeit noch die Folter ausweiten. Meine Idee war lediglich der Laden. DA die anderen Fähigkeiten des Verliesmeisters kein Geld einbringen, wenn der BM dazu nicht bereit ist.
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Ich muss mich den anderen anschließen, dass der Laden in die Hände eines Händlers gehört (Als Verleismeister muss es ja möglich sein mit einem Händler ein gutes Verhältnis aufzubauen, damit dieser die eigenen Artefakte verkauft.)
Wenn der Verliesmeister derzeit wirklich zu schlecht ist, würde ich eher ein Kopfgeldsystem vorschlagen. Dann könnte nicht nur der BM dem Verliesmeister Aufträge geben, sondern auch andere Spieler.
Ich denke das wär toll, wenn ich einem Typ der mich ständig ärgert den Folterknecht auf den Hals hetzen könnte.
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Im Laden kann man aber keine Artefakte verkaufen soweit ich das weiß!!
Das ist ja das Problem daran. Deshalb der Vorschlag. ;)
Ein solches System wäre auch sehr sinnvoll. Zudem ist es auch logisch, dass er von allen Leuten angeheuert werden kann. ;)
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Nichts könnte ihn daran hindern.
Jedoch würde er durch einen solchen Laden nicht wissen wer das Artefakt gekauft hat
Also weiß man als Ladenbesitzer nicht, wer alles bei einem was gekauft hat? Das ist ein interessanter Pluspunkt für deine Idee. Ich weiß auch nicht, wieso sich einige so sehr gegen eine "Laden"-Funktion dort sträuben. Es würden nur Artefakte angeboten werden und sie sind keine Konkurenz zu dem Inhalt und Umfang normaler Läden. Daran sollte es also nicht scheitern.
Auch sollte man die aktuelle Situation ein bischen weiter denken. Derzeit kann er die Artefakte nur persönlich verkaufen. Gehen wir mal davon aus, es bleibt alles beim alten und es findet sich kaum jemand, der mit ihm direkt tauschn möchte, weil er befürchtet, dann mit einer Zielscheibe auf der Stirn herum zu laufen.
Im Endeffekt würde es nur dazu führen, dass eine große Anzahl der Artefakte in den Verliesen verrottet, anstatt im Umlauf zu sein, getauscht zu werden und den anderen Spielern zur Verfügung zu stehen. Ob das so wünschenswert wäre?
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Du weißt was Artefakte sind und das sie jeweils ein Unikat sind? Sie würden nie "verrotten", da sie dem Träger immer nützen!
Somit sind sie gar nicht zu vergleichen mit anderen Sachen in Artharia und werden garantiert nicht normal gehandelt. Sie werden immer aus dem Wirtschaftskreislauf herausfallen.
Was sollen das denn für wertvolle Artefakte sein, wenn ich die einfach beim Laden kaufen kann?
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So müssen Verlieswächter abe schon fast Angst haben Artefakte zu besitzen, da genug Leute sie jagen würden. Und auch ein Verlieswächter kann so etwas nicht verteidigen! Er ist immer noch ein normaler Spieler.
Es wäre ja kein normaler Laden Erasmus. Es wäre ein Antiquitäten-Laden, der lediglich Artefakte verkaufen kann. Dort ist dann immer nur etwas besonderes zu finden.
Ich würde es als sehr sehr sinnvoll ersehen. Ansonsten kann ich den Verlieswächtern nur einen Tipp geben: Verkauft die Artefakte und haut den Käufer sofort um. Ansonsten haut ihn nicht um und verratet ihn an Verbündete weiter die diesen Job ür euch tun.
Es wäre schon ein großer Vorteil beim Kauf anonym zu bleiben.
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Mein Vorschlag: Verkauft es und erpresst vom Käufer Schweigegeld.
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Was sollen das denn für wertvolle Artefakte sein, wenn ich die einfach beim Laden kaufen kann?
Und was genau unterscheidet den vorgeschlagenen, anonymen Ladenkauf vom unter Umständen riskanten persönlichen Handel mit dem Verlies-Verwalter? In beiden Fällen kommt man "einfach so" an das Artefakt ran. Wenn du es so siehst, dürfte er überhaupt nicht damit handeln sondern sie nur für den eigenen Gebrauch bunkern. Und eben so lange stapeln, bis er von jemand anderem erleichtert wird.
Ich wiederhole es gerne nochmal: Laut Wiki ist der Verkauf der Artefakte für diesen Beruf sogar vorgesehen. Allerdings wird durch die vorgeschlagene Änderung auch noch der Käufer geschützt und es erleichtert dem Verkäufer die Suche nach Interessenten.
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Was interessiert mich das Wiki? Der Unterschied beim direkten Kauf ist das der Gegenüber online ist, also ein komplett anderes Gefühl aufkommt. Die Spannung mit einem (möglichen) Mörder zu handeln, die Angst das er gleich nochmal zuschlägt. Die Überlegung, ob man ihn nicht noch etwa runterhandeln hätte können. Das gute Gefühl ihn runtergehandelt zu haben! und so weiter.
Beim laden gehe ich hin, kauf das zum angegebenen Preis, oder wenn mir zu teuer ist gehe ich halt wieder. Vllt. gehe ich aber auch gar nicht erst hin, weil ich den Preis bereits in der Tafel gesehen habe.Das ist doch alles etwas flach.
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Was interessiert mich das Wiki?
Wenn du also mit deinem Latein am Ende bist, wirfst du ein "Interessiert mich nicht" in den Raum. Auch nicht schlecht. Aber leider sind solche Aussagen nun wirklich keine Basis für eine Fortsetzung der Diskussion und Argumentation. Auf dein "Bauchgefühl" beim Handeln will ich daher dann auch nicht weiter eingehen.
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Der Handel im Laden ist jedoch auch so flach. Sogar noch flacher, da man nun auch automatisch ankaufen kann und vorgeben kann was man gebraucht.
Es geht zum Teil auch um praktische Vorteile. Der Verlieswächter ist sowieso schon recht schwach wie ich finde. Dass er die Artefakt dann immer noch trotzdem von Mann zu Mann verkauft ist seine eigene Entscheidung. Manchen Verlieswächtern ist es vielleicht auch einfach egal, ob es ein Mörder ist oder nicht.
Das ist dem Spieler selbst überblieben. So, wie es zur Zeit jedoch ist, hat der Verlieswächter nur eine Möglichkeit. Würde man den Laden hinzufügen, so hätte er zwei. Die eine Option schließt die andere nicht aus!
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Der Handel im Laden ist jedoch auch so flach
ja stimmt, aber da handelt man ja auch Alltagsgegenstände
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Silber,Gold,Edelsteine - Pferde?
Naja, im Laden ist es eine große Spannweite an Angeboten.
Ich denke man sollte es einfach nicht zu streng nehmen und auch Artefakte verkaufbar machen.
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Alles was du genannt hast ist abbaubar, selten aber abbaubar und deswegen regenerativ. Artefakte sind Unikate!
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Im Zuge der Diskussion mal einige Punkte, weshalb wir es so eingerichtet haben, wie es derzeit ist:
- Artefakte können nicht eingelagert oder in Läden verkauft werden, damit sich das Artefakt immer irgendwo befindet und andere Verlieswächter effektiv auf die Suche gehen können. Ist es eingelagert, kann man es nicht mehr stehlen. Ist es im Laden, so kann es jeder sehen - jeder andere Verlieswächter hat leichtes Spiel (Ladenbesitzer töten). Ändert man es hingegen so, dass Artefakte, die in Läden angeboten werden, nicht gestohlen werden können, so kann jeder Ladenbesitzer seine Artefakte dort einlagern (-> für extrem hohen Preis einstellen), um der Gefahr zu entgehen. Das gleiche Problem ergibt sich übrigens bei einem Verlieswächter-Laden: Andere Verlieswächter sehen direkt, wer das Artefakt hält..
- Natürlich muss man dem Verlieswächter vertrauen. Hier öffnet sich für den Verlieswächter also eine weitere Tür, bei der es um Intrige und Rollenspiel geht: Also irgendwo um genau das, worum es in Artharia sowieso geht. Das Rollenspielelement, das Erasmus hier angesprochen hat, passt sicherlich ebenfalls in diesen Kontext: Artefakte sind nicht gerade "legales Gut", also müssen sie auch "unter der Ladentheke" gehandelt werden.
- Im Übrigen ist es vermutlich meistens so, dass Verlieswächter explizit Aufträge erhalten, um ein gewisses Artefakt zu besorgen. Gerade durch die Artefakte ist eine interessante Verdienstmöglichkeit hinzugekommen. Derzeit gibt es einen Verlieswächter - woher weißt du, dass dieser keine Aufträge erhält? Unsere Auswertungen legen da eher ein anderes Ergebnis nahe.. ;) - aber eben: Rollenspielmäßig unter der Ladentheke, nicht öffentlich!
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Ich habe selbst Kontakt mit diesem Verlieswächter und weiß das Gegenteil. Es hieß nicht, dass man keine Aufträge hat. Aber Artefakte sind somit viel zu wechselhaft. Man muss als Besitzer ja bereits enormste Angst haben. Gibt es einen zweiten Wächter, so könnten sie sich absprechen und die Leute abwechselnd töten, bzw. weitererzählen wer welches Artefakt besitzt.
Dass die nicht sehr lange an einem Platz bleiben sollen ist klar und auch verständlich. Aber so müsste man eigentlich ab dem ersten Tag an Angst haben und in Ungewissheit leben sofort zu sterben. Daher kann man die Artefakte wahrscheinlich niemals ausnutzen. (Es sei denn es bildet sich irgendwann ein Monopol, dass viel viel zu stark ist und ab dann werden die Artefakte nicht mehr wechseln. Sobald man 5,6 Leute auf der Suche getötet hat werden sie es aufgeben und einen mit dem Artefakt leben lassen, da es sich nicht lohnt, da sie es sofort wieder verlieren würden.)
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Derzeit gibt es einen Verlieswächter - woher weißt du, dass dieser keine Aufträge erhält?
Ich habe selbst Kontakt mit diesem Verlieswächter und weiß das Gegenteil. Es hieß nicht, dass man keine Aufträge hat. Aber Artefakte sind somit viel zu wechselhaft.
Dann weißt du also nicht das Gegenteil ;).
Zu dem "Artefakte sind zu wechselhaft": Ich behaupte, du hast Unrecht. Eigentlich ist es damit wie mit allen wirtschaftlichen Stukturen in Artharia: Angebot<->Nachfrage. Ein Verlieswächter benötigt definitiv auch eine gewisse Zeit X, um ein Artefakt aufzuspüren, selbst wenn er direkt danach sucht. Außerdem sucht er vermutlich nur nach den Artefakten, die ihm entweder selber nützen oder die er verkaufen möchte (=> ein Auftrag dafür hat). Es kommt noch hinzu, dass Verlieswächter nicht alle, sondern nur einen Teil (mit zunehemnder HP mehr) Artefakte einsehen können.
Damit ist die Dauer, die man ein Artefakt besitzt, vorallem abhängig von der Anzahl der aktiven Verlieswächter. Ist der Zustand also so, wie du ihn dir ausmalst (man besitzt ein Artefakt nur eine sehr kurze Dauer -> es lohnt sich nicht), gibt es zu viele Verlieswächter, sodass sich der Artefaktkauf nicht lohnt = der Preis ungerechtfertigt ist. So werden die Artefakte billiger (hohes Angebot, wenig Nachfrage zu diesem Preis), einige Verlieswächter werden sich beschweren, dass sich das Geschäft nicht lohnt und den Beruf wechseln --> Angebot geht zurück. Damit wird der Preis wieder höher und man behält das Artefakt länger.
Im umgekehrten Zustand behält man die Artefakte ungalublich lange (so wie es derzeit der Fall ist!). Der Grund: Es gibt nur einen Verlieswächter! Die Folge: Der Preis eines Artefakts ist bei gegebener Nachfrage sehr hoch!