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Wanderungen durch die Mark Falkennest
RBolitho:
Die Zeit in Falkennest vergeht wie im Fluge, alle Bewohner der Stadt leben in ihren Alltag vor sich hin. Der örtliche Banker Pasion war einige zeit verschollen niemand wusste wo er war, die Bürger von Falkennest machten sich große sorgen, niemand konnte sich vorstellen das er mit dem Geld was er von den Bewohner in seiner Bank lagerte abgehauen sei, man sprach davon das er in der Wildnis beim Kräuter sammeln verlaufen hatte oder das ihm sogar etwas zu gestoßen sei, aber eines Tages tauchte er wieder auf, aber bis heute erzählte er niemanden wo er war.
Des weiteren hat Richard Bolitho sich zur Bürgermeister aufstellen lassen, nach Monaten im Rat dachte er, er könne als Bürgermeister noch mehr erreichen. Richard Bolitho wurde auch gleich zum neuen Bürgermeister gewählt. In der ersten zeit machte er sich mit dem Amt ein wenig vertraut, aber dann begann er auch mit den Bürgern zu sprechen, was sie sich für Veränderungen wünschten und es gab auch einen engagierten Bürger dem ihm etwas vortrug, aber beide hatten noch etwas zu tun deshalb vertagten die Fortführung ihres Gesprächs auf ein anderes mal. Im Moment möchte Richard Bolitho seine wieder Wahl sichern. Er schlug dem Rat vor das Stadt Bild durch ein paar Reparaturen aller Gebäude zu verschönern, natürlich würde das Material dafür aus seiner Tasche bezahlt werden, und er selbst würde als Baumeister sich die Zeit dafür nehmen.
Wille:
An diesem morgen wachte Wille schon früh auf. Es war noch dunkel draußen. Nicht einmal die Dämmerung hatte eingesetzt. Kalter Nebel waberte durch die Straßen. Irgendwie wusste Wille, dass sich etwas verändert hatte. Er wusste nicht was, aber das Gefühl wurde immer deutlicher. Und so wälzte er sich in seinem Bett hin und her, bis er schließlich beschloss aufzustehen. Er machte sich sein Frühstück, was leider ziemlich mager ausfieh, denn in Falkennest gab es in letzter Zeit wenig Brot. Beim Essen dachte er nach. Dann viel es ihm wie Schuppen von den Augen. Zum ersten Mal hatte er das Gefühl Angekommen zu sein. Er war zu Hause! Er war kein Außenseiter mehr. Und so beschloss er, dass er etwas tun will für die Stadt. Er schaute auf die Reste seines kargen Frühstücks und machte sich sodann an die Arbeit. Er baute erst eine Mühle und dann einen großen Backofen. Ab diesem Tage sollte es in Falkennest immer genug zu Essen geben ...
Kami:
Nach zahlreichen erfolgreichen Jagden mit jede Menge Waren in Gepäck machte ich mich auf den Rückweg in die geliebte Heimat Falkennest. Es war bereits tiefste Nacht geworden und ich wollte nur schnell in mein kuschliges Heim und den Ofen mit dem gekauften Holz anschmeißen. Es wartete noch einiges an Arbeit auf mich um meinen Lagerstand an einfachen Rüstungsteilen wieder aufzufüllen, bevor die langwierig gesammelten Waren nichts mehr wert sein sollten.
In Falkennest angekommen sah es auf einmal so anders aus als vorher. War die Stadtgrenze schon immer an dieser Eiche gewesen? Nein, die stand doch als ich wegging noch völlig einsam ein Stück von der Stadt entfernt. Und was ist das für ein verführerischer Duft der durch die Straße zieht?
MOMENT Straße??? Wir hatten doch bisher nur den großen Kieselweg bis zum Rathaus gehabt?
Verwundert und zu gleich fasziniert wanderte ich auf dem festen Untergrund entlang und betrachtete die vielen Hütten, die scheinbar aus dem Nichts entstanden sind, einige bereits sehr weit ausgebaut, andere hielt nur ein paar Bretter zusammen.
Hinter einer der Hütten konnte ich ein großes brach liegendes Feld entdecken, welches scheinbar gerade ausgehoben wird und wohl bald zum Anpflanzen verschiedenster Pflanzen dienen sollte. Und direkt daneben eine große Hütte in der sich dunkle Schatten im kühlen Abendwind zu bewegen schienen, von hier kam auch der angenehme Duft her. Aber Jeannes Mühle war doch auf der anderen Seite der Stadt gewesen??? In diesem Moment trat der Besitzer des Hauses aus der Tür und der Duft frischen Brotes wurde noch intensiver als zuvor. Ich hielt kurz inne und begrüßte die unbekannte Person, es war Wille, er ist einer der vielen neuen Bewohner und erzählte von seiner Existenzplanung und seinem Kampf gegen den Hunger Falkennests. Da ich bei meinem letzten Aufenthalt in Falkennest das Problem hatte nirgends an Brot zu gelangen, freute mich diese Information um so mehr und ich bin gespannt wie gut seine Produkte schmecken werden.
Ich verabschiedete mich zunächst und zog weiter Richtung meiner Rüstungsschmiede, denn das Gepäck wurde langsam schwer und die Eimer voll frischem Wasser sollten nicht über der gesamten neuen Straße verteilt werden. An meinem Haus angekommen hörte ich ein klopfen und hämmern. Einige Bürger machten sich gerade in der Nähe meines Hauses an der Straße zu schaffen. Aber nicht das sie diese zerstörten, nein sie bauten fleißig weiter daran um den Weg bis zum Rathaus zu vollenden. Erst da erkannte ich den doch noch vorhandenen Kieselweg. Ich begrüßte die fleißigen Arbeiter und verfiel in ein kurzes Gespräch, unser momentaner Bürgermeister will unsere Stadt wohl schnell voranbringen, scheinbar eine gute Wahl gewesen.
Ich stellte meine Sachen zu Hause ab, nahm die überschüssigen Steine und Eimer Wasser und brachte sie schnell rüber zum Händler Jonah, dem ich diese Dinge für einen guten Preis verkaufte mit der Bitte, den Straßenbau damit doch leichter voran zu bringen. Beim nächsten Mal werde ich auch kein Geld für die Waren verlangen nahm ich mir vor.
Dann war ich endlich richtig zu Hause angekommen, ich zog meine schwere Rüstung aus, schürte das Feuer und fing in der selben Nacht noch an meine Rüstungen für die möglicherweise bald neuen Kunden herzustellen.
Geschafft von der Arbeit und den unglaublich motivierenden Fortschritten unserer kleinen Stadt, fiel ich dann ins Bett und genoß den Blick in den Abendhimmel.......
Oh ich muss morgen wohl einen unserer Baumeister aufsuchen und fiel mit diesen Gedanken in einen wolligen Schlaf.
RBolitho:
Die letzten Tage waren anstrengend für Richard Bolitho. Er wurde wieder zum Bürgermeister von Falkennest gewählt und hat auch gleich angefangen eine Visionen für Falkennest umzusetzen. Die Einbürgerung wurde stark angekurbelt und nun kommen viele neue Menschen in die Stadt, er freut sich sehr darüber, aber das macht auch viel Arbeit. Nach seiner Wiederwahl möchte er Falkennest verändern, zum positiven natürlich. Vier neue Hütten innerhalb weniger Tage ist schon ein beachtlicher Erfolg, wie Bolitho findet und er hofft das er mit seiner Stadtpolitik auch bei den Mitbürgern beliebter wird. Aber die hohe Einbürgerung ist nicht das einzige was passiert ist. Durch einen Vorschlag von Corak, haben Jonah und Richard einen Plan entwickelt, um die Stadt noch schneller auszubauen, durch einen Wettbewerb unter allen die sich beteiligen soll die Beteiligung erhöht werden. Die Testphase hat begonnen.
Was ihm sorgen bereitete war ein Brief eines anderen Bürgermeisters, der eine Anfrage stellte wie sich Falkennest in Zukunft Politisch aufstellen wird, ob neutral gegenüber anderen Städten oder dem Westbund anschließen würde. Denn in dem Brief stand auch das man beweise hätte das Falkennest sich dem Westbund zu wenden würde. Dem war aber nicht so und seine erste Handlung war eine erneute Umfrage in der Bevölkerung um sich abzusichern für weitere Maßnahmen die Neutralität zu wahren.
Er machte sich auch sorgen um seinen Freund Pasion, er hörte lange nichts von ihm, wo war er nur? Aber die Freundschaft zum Ratsherren Jonah wuchs täglich, denn sie trafen sich auch täglich um gemeinsam die Stadt zum erblühen zu bringen, er wünscht sich auch das er einen engeren Kontakt den anderen Ratsmitgliedern bekommt.
Pasion:
Es war kalt geworden, als Pasion müde in seine Hütte zurückkehrte. Zugig war es im Atrium, und keine Kerze brannte, so wie auch kein Brot mehr in den verstaubten Lagerräumen der Küche zu finden war.
"Kein Wunder", dachte sich der Bankier und nahm einen der letzten Fische aus seiner Tasche, einen getrockneten Karpfen.
Mehrere tage und Wochen lang war er durchs Land gezogen, hatte sich kleine Ansammlungen von Hütten angeschaut und der Frage zugewendet, ob es sich lohnen würde, eine Zweigstelle aufzubauen.
Denn insgesamt lief es mit seiner Bank gut, und da zahlreiche Anleger und Kreditwünschende zu ihm kamen, konnte dieser kleine Groschen zusammen mit seiner Sammeltätigkeit einen hübschen Beitrag dazu liefern, dass er bald schon sein Haus vergrößern können würde.
Aber ach, ein zweites Haus, eine zweite Bank, vielleicht in den entlegenen Winkeln Artharias, das war etwas, was ihm immer noch als schöne Idee in seinem Kopf herum geisterte.
Und noch schöner war sie geworden, seit er eine weitere Idee hatte. Der Westbund, so hieß es, war einflussreich und stark. Viele Städte zählten dazu, andere Städte verbündeten sich dagegen.
Interessanterweise aber, war noch nie jemand auf den Gedanken gekommen, einen Süd- oder Ostbund zu schließen. Wenn es aber nun ihm, Pasion, und vielleicht noch ein paar anderen Falkennestern gelingen würde, sich in einer kleinen Kolonie anzusiedeln, und diese durch ihre Anwesenheit in eine Stadt zu verwandeln...und dann vielleicht die Regierung der Stadt zu unterwandern.....
Er mampfte den trockenen Karpfen und beschloss, in Bälde mit RichardBolitho darüber zu reden.
Es musste da Möglichkeiten geben, gute Möglichkeiten sogar....man musste nur gemeinsam daran arbeiten...
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