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Steuern von Zweithütten
Erasmus:
Ihr habt euch entschieden gegen die fehlenden Steuern von Zweithüttenbesitzern in Vakaa vorzugehen.
Hier können wir nun diskutieren, wie wir das anstellen wollen.
Zwei Sachen vorweg:
Mein Ziel ist es nicht, dieses Thema innerhalb dieser Amtsperiode zu Ende zu bringe, wir sollten uns Zeit für einen Beschluss nehmen und diesen sehr gründlich abwägen.
Es ist nicht möglich Leute aus einer Stadt einfach rauszuschmeißen, und zwar aus gutem Grund. Ich habe auch gar nicht vor so weit zu gehen.
Was spricht für ein Vorgehen:
Vakaa bietet viel: gute Infrastruktur, sehr viele Rohstofffelder in der Nähe, sehr alte und auch sehr starke Spieler bieten eine gute Ansprechbasis und nicht zuletzt eine stabile Politische Aktivität
Dafür zahlen alle Bürger Steuern, damit das auch so bleibt bzw fortgesetzt wird. Die Zweithütten jedoch genießen alle Vorteile zahlen aber nichts und dass obwohl der Steuersatz einer der niedrigsten ist. Auch wenn Vakaa derzeit Geld hat, könnte es mehr haben um neuen Spielern, oder auch alten Bürgern mal unter die Arme zu greifen oder ähnliches.
Somit kann man die Frage, ob Zweitbürger steuern zahlen sollen entweder als schlichte pragmatische Frage behandeln aber auch als Grundsatzfrage.
Was spricht eggen eine solche Besteuerung?
Vakaa profitiert natürlich auch von Zweithütten, sie erhöhen das Angebot der Stadt und steigern somit deren Attraktivität der Stadt, welche neue Spieler anlocken könnte und ebenfalls mehr Geld einbringen kann.
Es stellen sich bei dem Thema zwei Hauptfragen: Wer und wie)
1.)Wer soll jetzt alles genau besteuert werden
2.)Wie soll er besteuert werden bzw wie setzt man diesen Beschluss durch
1.) Es gibt zwei Hauptkategorien von Bürgern mit Anbau: Die die direkt Geld verdienen, wie der Baumeister oder die Bank,und jene die etwas herstellen und das erst verkaufen müssen.
Aus meiner Sicht profitieren die "Direkten" mehr von der Stadt als solches, da sie diese Einnahmen ja nur hier verdienen können, so kann der Baumeister z.B. nicht in einer anderen Stadt renovieren, der Händler nicht handeln.
Die Indirekten hingegen profitieren von der Straßeninfrastrutur und von eventuellen Händlerangeboten.
Ich würde deshalb die beiden getrennt behandeln und von den Direkten mehr bzw nur von denen Steuern verlangen
Mann kann natürlich auch eine Mischung vornehmen und sagen, Dieser Spieler profitiert sehr viel der Stadt und muss deshalb zahlen, der andere profitiert kaum und zahlt deswegen nicht. Man kann es also auch ganz individuell regeln.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass es nur möglich ist einen Pauschalen Betrag als Steuer einzutreiben, da man nie weiß, wie der Umsatz desjenigen wäre. Über den genauen Betrag müssten man dabei noch abstimmen
2.)Wie treiben wir die Steuern ein?
Die eleganteste Lösung wäre natürlich die betreffenden Bürger dazu zu überreden ihre Residenz in Vakaa zu haben, damit zahlen sie automatisch Steuern.
Zweite Möglichkeit wäre sie dazu zu bringen ihre Pauschale einfach so zu zahlen
Wie machen wir das?
Es gibt da die Möglichkeit von Zuckerbrot und Peitsche:
Durch eine kleine Aufwandsentschädigung an die Spieler die ihre Residenz nach Vakaa verlegen, z-b. 200 Münzen, wenn sie das tun und mindesten 1 Monat hier bleiben.
Oder mit einer Fahndung drohen. Dies ist die absolut letzte Möglichkeit und ich würde sie nicht nutzen wollen! Denn sie hat zwei entscheidende Nachteile:
-Vakaa kann unglaublich viel an Ansehen verlieren, was den Standort ruinieren könnte
-man verliert Attraktivität und Ladenkunden, die ja steuern bringen würden
Deswegen würde ich eine schlichte Überredung bevorzugen, und alles rhetorisch Mögliche versuchen, dass sie das freiwillig machen. Weigern sie sich, muss man dass eben tolerieren.
So jetzt seid ihr dran
Herrmustermann:
Wegen dem möglichen vorgehen Vakaas gegen Bürger mit einem Zweit-,Drittsitz in der Stadt ,liegt dem Rat der Stadt Zintas folgende Gesetzesvorlage vor.
Bürger Zintas mit einer Residenz in Vakaa werden aufgefordert innerhalb 48 Std. ihre Residenz zu verlegen.
Bürger die das nicht ausführen wird eine einmalige rückwirkende Abgabe von 500 Münzen auferlegt. Die Überweisung muss an den Bürgermeister innerhalb von 24 Std. erfolgen.
Weiterhin müssen sie in jeder Woche 100 Münzen an Grundsteuer an den Bürgermeister bezahlen.
Bei ausbleibender Zahlung kommen die Bürger auf die Fahndungsliste, wegen Steuervergehen.
In Kraftsetzung des Gesetzes erfolgt sobald Vakaa gegen Bürger mit Zweitsitz in Vakaa vorgeht.
Finnegan:
Dann gehöre ich wohl offenbar zu den 21,1%, die dagegen gestimmt haben...
Auch ich fände es fairer, wenn - wie im entsprechenden Thread vorgeschlagen - die Steuern eines Anbaus in die Stadt fließen, in der der Anbau steht, aber ich sehe das als Auftrag an die Entwickler und nicht als Grund, jetzt hier irgendwelche absurden Strafzahlungen zu erfinden.
Im Übrigen kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Vakaa derzeit tatsächlich einen Nachteil durch die bestehenden Regelungen hat. Ich persönlich zahle z.B. meine Steuern brav in Vakaa, verdiene mein Geld aber auch in meiner Klinik in Altyn oder in meiner Baumeisterhütte in Zintas. Oder auch du selbst: als Alchemist hast du nur indirekte Einnahmen, die sowieso an die Residenzstadt gehen, deine Lehrmeistertätigkeit in Altyn wird aber auch in Vakaa besteuert.
Umgekehrt haben wir derzeit 13 Anbauten in Vakaa, die direkt Geld einbringen (1xBank, 2xBaumeister, 0xBörse, 0xCasino, 4xKlinik, 5xLaden, 0xLehrmeister, 1xMechaniker), und von diesen 13 werden nur 3 von Spielern betrieben, die ihre Residenz außerhalb Vakaas haben. Alleine wir beide haben also so viele direkt Geld einbringende Anbauten in anderen Städten, wie Bürger anderer Städte sie in Vakaa haben...
Vermutlich profitiert Vakaa also eher davon, dass alle Steuern an die Residenzstadt gehen...
Wenn diese Informationen allgemein bekannt gewesen wären, wäre die Umfrage wohl anders ausgegangen...
Ultron:
Damit hat sich mein Verließ in Vakaa erledigt...
DocHappy:
Das Problem ist eines, das vornehmlich nicht Vakaa betrifft, aber von den Bürgern Vakaas als systemrelevant eingestuft wird. Natürlich wäre uns eine systemische Lösung lieber und wir wissen sehr wohl, dass Reaktionen wie die von HerrMustermann einkalkuliert werden müssen.
Jedoch geht es um mehr als die +-1000 Münzen im Monat, die hier gewonnen oder verloren werden können. Es geht darum, dass neu gegründete Städte massive Probleme bekommen, wenn sich dort alteingesessene Spieler mit einem Zweitwohnsitz an die begehrten Posten setzen und ihre Gewinne in ihren Heimatstädten versteuern.
Welchen Vorteil bringt es einer Stadt, die einen jungen aufstrebenden Baumeister hat, wenn sich gleichzeitig ein erfahrener Mann daneben setzt. Möglicherweise werden dadurch die Hütten ein wenig schneller repariert, aber die nicht unerheblichen Einnahmen aus den Geschäften gehen an Städte wie Vakaa oder Zintas. Extremer wird es noch beim Laden, der der Stadt viel Geld über Steuern einbringen kann und wesentlich zur Finanzierung der Infrastruktur beiträgt. Hier kann der "ältere" Spieler den jungen Konkurrenten problemlos vom Markt drängen, weil er sich auch mal längere Durststrecken ohne größere Gewinne leisten kann. Der Stadtbürger verlässt daraufhin frustriert das Spiel oder wird inaktiv und die Stadt muss geplante Investitionen absagen oder verschieben.
Interessant ist auch wie genau so eine Ankündigung aufgenommen wird. Ausgerechnet Ultron der als möglicher Verlieswächter nicht betroffen sein soll, kündigt die Aufgabe seiner Pläne an. Und der Spieler, der mit einer Besteuerung rechnen müsste, die sonst keine weiteren Einwohner Zintas treffen würde (soweit ich das derzeit sehe), droht mit massiven Vergeltungssteuern und der Jagd auf alle Bürger Vakaas, die in Zintas ihren Zweitwohnsitz haben. tztztz
Fakt ist jedoch, dass wir uns mit zunehmender Anzahl an Hütten mit der Problematik der Steuergerechtigkeit auseinander setzen müssen. Dass Vakaa hier den Anfang macht und sich nicht zu schade ist, dafür Konflikte zu riskieren, zeugt nur vom Mut der Bewohner, sich für die Zukunft Artharias einzusetzen. Solange sich die Staatsregierung (Admins) nicht um eine gerechtere Verteilung der Steuern zwischen Hauptwohnsitz und Geschäftsstandort bemüht, bleibt es Sache der Städte, dies in Steuerabkommen untereinander bzw. mit ihren Bürgern zu regeln. Es ist nunmal von Seiten der Entwickler erwünscht, dass Spieler in mehreren Städten Häuser errichten. Dies wird auch durch die Spielmechanik gefördert. Nun müssen wir eben die Konsequenzen daraus ziehen, dass sich dadurch einige Städte unverhältnismäßig hoher Steuereinnahmen erfreuen, obwohl sie ein niedrigeres "BIP" haben als ihre "Kolonien".
Gruß
DocHappy
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